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Supporters Karlsruhe 1986 e.V.

Die Chronik der Supporters Karlsruhe 1986 e.V.

Erfolge und Niederlagen der Supporters seit 2001

2001: Erste Ideen werden umgesetzt und kommen bei den Fans an. So die Supporters-Postkarten mit zum Teil historischen Motiven, aber auch die 2. Fan-CD mit dem Namen "Karlsruh’ till I die!".

2002: In Zusammenarbeit mit dem QUERFUNK Karlsruhe entsteht die monatliche Radio-Sendung "Ultraschall", deren Ausgaben sogar lange auf CD erhältlich waren.

2003: Auf der Mitgliederversammlung im September 2003 findet der Supporters-Antrag, zum alten Vereinswappen zurückzukehren, seine Mehrheit. Aber noch viel mehr passiert - in der Vorweihnachtszeit wird über mehrere Wochen ein Ladenlokal gemietet, um den beim KSC kaum mehr existenten Fan-Artikel-Verkauf anzukurbeln.

Erfolgreiche Aktionen werden gestartet ("Ausverkauft statt Ausverkauf", "Blauweißes Bähnle", "Uns hält keiner mehr auf", "Schlossparklauf", Weihnachtsmarktstand, Mitmachen beim "Festival der Guten Taten" ....) und sogar eine Bluttypisierung für die Fans David und Benny durchgeführt. Aber auch immer mehr Supporters-Kleidungsstücke, -Pins, -CDs oder –Fanzines werden produziert, die von den Menschen begeistert angenommen werden.

Und schließlich erfährt auch ebenso vielfältige wie kreative KSC-Fan-Kultur (Lieder, Choreographien) bundesweit viel Anerkennung und Respekt.

Ab 2004: Der Kampf um den Erhalt des Engländerplatzes geht zwar verloren, doch gelingt mit etlichen gemeinsamen Aktionen (z.B.: Anzeigen in der BNN, KSC-Truck der Fa. Baam, u.v.m.) der Schulterschluss mit dem KSC-Freundeskreis. Stehplatz und VIP-Loge: Gemeinsam für den KSC.

Mit der Produktion eines Traditionstrikots (in Anlehnung an die erfolgreichen 50er Jahre) mit Schnürkragen gelingt den Supporters ein beachtlicher Überraschungscoup.

2005: Zum dritten Mal in Folge kann der Abstiegskampf erfolgreich bestanden werden. Die Supporters leisten auch hierzu mit vielen Aktionen ihren nicht unerheblichen Beitrag.  

Gemeinsam mit dem Vereinsrat startet man die Mitglieder-Kampagne „Typisch KSC“. Auch diese wird ein Erfolg!  

2006: Im Juli feiern die Supporters aus Anlass ihres 20jährigen Bestehens im Wildpark ein Stadionfest. Die Reputation des Dachverbandes ist zwar auf ihrem Höhepunkt, doch beginnen die ersten Einengungsversuche seitens Verein und Presse (Kurier).

Das Fan-Projekt zieht von der Moltkestraße in die Nordweststadt.  

Ende des Jahres stirbt das hochgeachtete Supporters-Mitglied Dominik Moser bei einem tragischen Arbeitsunfall.

2007: In einem Positionspapier formulieren die Supporters ihre Vorstellungen zu dem geplanten Stadionum-/-neubau. Auch  die Unter-schriftenaktion für ausreichende Stehplätze (schon 2005 konnten rund 17.000 Unterschriften gesammelt werden!) wurde durch die offizielle Übergabe an Hr. Denecken am 10.4.2007 abgeschlossen.

Auch die Mitgliederzahlen steigen weiter an.

2008: Mit der Bundesligückkehr zur Saison 2007/08 ändert sich für die Supporters nicht nur die Spielklasse, sondern auch die Wahrnehmung ihrer Aktivitäten. Stadionverbote und eine immer stärker werdende Distanz der Vereinsführung schaffen Unruhe und Unzufriedenheit. Mehr und mehr wird deutlich, dass der nunmehr wieder "erfolgreiche" KSC auf die Unterstützung seiner Fan-Organisation verzichten zu können glaubt...

2009: Mit dem sportlichen Niedergang einher geht eine zunehmende Isolierung von Ultras und vieler Supporters zu Teilen des Publikums, zum Präsidium und zur sportlichen Leitung. Für Diskussionen sorgt ein "offener Brief", in dem die Supporters deutlich Stellung zur negativen Entwicklung des Vereins nehmen.